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  • PRESSEMITTEILUNG

EZB begeht Internationalen Holocaust-Gedenktag und legt Garten der Erinnerung an

27. Januar 2026

  • EZB und Stadt Frankfurt am Main gedenken der Opfer des Holocaust und erinnern an die historische Bedeutung der Großmarkthalle
  • Austausch zwischen Christine Lagarde und Diane von Fürstenberg über Resilienz und Erinnerungskultur
  • Garten der Erinnerung als bleibender Ort des Gedenkens

Die Europäische Zentralbank (EZB) begeht den Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar mit einer feierlichen Veranstaltung in ihrem Hauptgebäude im Frankfurter Ostend. Ansprachen halten in diesem Jahr die EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die Stadträtin und Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt Ina Hartwig, die Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt Mirjam Wenzel sowie der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hessen Uwe Becker. Im Rahmen der Feier werden sich Präsidentin Lagarde und die Modeschöpferin und Philanthropin Diane von Fürstenberg – Tochter von Holocaust-Überlebenden – über die Themen Familiengeschichte, generationsübergreifendes Trauma und Hoffnung für die Zukunft austauschen. Zu Ehren ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter Lily Nahmias, die in Ausschwitz war, bekommt Diane von Fürstenberg anschließend einen Magnolienbaum überreicht. Dabei handelt es sich um eine Neuzüchtung, die den Namen ihrer Mutter trägt. Mit diesem Magnolienbaum wird der Garten der Erinnerung der EZB seinen Anfang nehmen. Jahr für Jahr wird ein weiterer Baum hinzukommen.

„Indem wir des Holocaust gedenken, bekräftigen wir unsere gemeinsame Verantwortung, uns jeder Form von Antisemitismus und Hass entgegenzustellen. Das Gedenken ist nicht nur ein Blick auf die Vergangenheit. Es ermahnt uns auch, die Würde des Menschen heute und in Zukunft zu schützen“, so Präsidentin Lagarde. „Mit Initiativen wie dem Garten der Erinnerung schaffen wir ein lebendiges Denkmal und knüpfen ein Band zwischen Erinnerung und Erneuerung. Denn Hoffnung und Verantwortung sollen die Wurzeln unserer Zukunft sein.“

Fotos der Gedenkfeier sind im Multimedia-Hub der EZB abrufbar.

Kontakt für Medienanfragen: Silke Köhler (Tel.: +49 69 1344 8671)

Anmerkung

  • Das Areal der von der EZB genutzten Großmarkthalle ist geschichtsträchtig: Von 1941 bis 1945 wurden über 10 000 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kellergeschoss des Ostflügels der Halle zusammengetrieben, bevor sie in Konzentrationslager deportiert wurden. Gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Frankfurt und der Stadt Frankfurt am Main hat die EZB eine Erinnerungsstätte geschaffen, in deren Bauteile Zitate von Opfern und Beobachtern eingraviert sind. Die Worte der Zeitzeugen verdichten sich zu einer Geschichte, die das Ausmaß der Deportationen verdeutlicht, ohne von der Stätte abzulenken.
  • Jedes Jahr richtet die EZB in ihrer Erinnerungsstätte eine feierliche Veranstaltung aus, um der Opfer des Holocaust zu gedenken, auch all jener, die von der Großmarkthalle aus deportiert wurden.
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Europäische Zentralbank

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